Wir helfen Ihnen.

Immer mehr Menschen suchen - für sich selbst oder für Ihre Angehörigen - Hilfe bei der Bewältigung des Lebensalltages. So unterschiedlich die Gründe für und die Ansprüche an diesen Hilfebedarf sind, so differenziert ist unser Angebot. Unsere seit nunmehr 10 Jahren praktizierte ambulante Pflege zielt auf eine möglichst lange und selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen in seiner häuslichen Umgebung.

Zur Bildung einer Vertrauensbasis zwischen unserem Team und den Pflegebedürftigen ist ein intensiver Austausch über die Biographie, die individuelle Lebenssituation und die daraus resultierenden Wünsche und Notwendigkeiten unabdingbar. Hierzu besuchen wir Sie gern zu einem unverbindlichem Gespräch und können Ihnen unser hohes Maß an Erfahrung, Kompetenz und Flexibilität vorstellen.

Unsere Leistungen.

Pflegebedürftige und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wie Demenzkranke, längerfristig psychisch Erkrankte oder geistig Behinderte werden, je nach ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit, in fünf Pflegegrade (1-5) eingestuft und erhalten entsprechende Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die Bestimmung des Pflegegrades wird mit Hilfe des Neuen Begutachtungsassessment (NBA) durch einen Gutachter des Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) festgelegt. Gern beraten wir Sie im Vorfeld dieses Verfahrens, bzw. sind bei der Begutachtung anwesend.
Die entsprechenden Leistungen werden in die Bereiche Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität), Hauswirtschaftliche Versorgung sowie Behandlungspflege unterteilt.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der unten folgenden Zusammenstellung.

Wir erstellen vor der Aufnahme der Pflege eine genaue Kostenkalkulation, in der die Ermittlung der zustehenden Leistungen nach den verschiedenen Sozialgesetzen (Pflegeversicherungsgesetz, Sozialhilfegesetz) erfolgt. Darüber hinaus übernehmen wir die Abwicklung des gesamten Antragverfahrens für die Finanzierung der Pflegekosten. Wir führen die Korrespondenz und die erforderlichen Telefonate mit den Kranken- und Pflegekassen und den Sozialämtern. Jegliche privat zu finanzierende Restkostenübernahmen versuchen wir im Sinne des Kunden und dessen Angehörigen zu vermeiden und übernehmen deshalb routinemäßig die Durchführung und Verfolgung der entsprechenden Anträge.

Zur allgemeinen Körperpflege als Teil der Grundpflege zählen zum Beispiel das Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege sowie Kämmen und Rasieren. Das Waschen bezieht sich dabei auf die Reinigung des ganzen Körpers oder auch von Teilbereichen am Waschbecken oder im Bett. Duschen und Baden findet entsprechen in den jeweiligen Sanitäranlagen statt. Die Vor- und Nachbereitungen der Waschvorgänge werden im selben Arbeitsgang vom Pflegedienst mit durchgeführt und nicht zusätzlich berechnet. Regelmäßiges Kämmen und Rasieren fallen ebenfalls unter die allgemeine Körperpflege. Haareschneiden oder aufwändigeres Frisieren gehören hingegen nicht dazu und müssen separat organisiert werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der allgemeinen Körperpflege sind Hilfen beim Toilettengang. Darunter fallen sowohl die Unterstützung eines teilweise selbstständigen Toilettengangs als auch eine vollständige Hilfe und Pflegemaßnahmen bei alternativen Ausscheidungsarten, falls ein Besuch der Toilette nicht möglich ist.

Auch bei der Ernährung unterstützt der Pflegedienst Pflegebedürftige. Allerdings beschränkt sich die Hilfe auf das Vorbereiten und Zuführen bereits zubereiteter Nahrung. Der Pflegedienst zerkleinert das Essen zum Beispiel in mundgerechte Stücke und passt die Nahrung den Bedürfnissen des Pflegefalls an. Anschließend wird bei Bedarf der Verzehr unterstützt und beaufsichtigt. Kochen fällt nicht in den Bereich der Grundpflege, sondern gehört zur hauswirtschaftlichen Versorgung, welche ebenfalls von einem ambulanten Pflegedienst, aber auch in Kombination von pflegenden Angehörigen sichergestellt werden kann.

Unter den Pflegebegriff Mobilität fallen in der Grundpflege zum Beispiel das Aufstehen, Zubettgehen, Bewegen in der Wohnung, Arztbesuche, aber auch das An- und Auskleiden. Generell fallen alle Hilfen bei alltäglichen Bewegungen in die Grundpflege, welche sich nicht auf Tätigkeiten wie Einkaufen oder Kochen beziehen. Dabei handelt es sich wiederum um Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Ob der Pflegefall auf einen Rollstuhl angewiesen ist oder nicht, spielt keine Rolle.

Die hauswirtschaftliche Versorgung umfasst folgende Tätigkeiten der Haushaltsführung: Bettwäsche wechseln, einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, Geschirr spülen, heizen, Müll entsorgen oder Arzneimittel besorgen usw. Sie als pflegender Angehöriger verstehen es wohl nur zu gut, dass viele Pflegebedürftige ihren eigenen Haushalt nicht mehr führen können und auch für Sie als Pflegender sind hauswirtschaftliche Arbeiten eine weitere Belastung. Im Rahmen der häuslichen Krankenpflege können Sie dafür Unterstützung bekommen und haben so eine Sorge weniger.

Die Behandlungspflege umfasst alle medizinischen Tätigkeiten, die ein Haus- oder Facharzt verordnet und eine examinierte Pflegekraft durchführt. Das können beispielsweise sein:

  • Blutdruck- und Blutzuckermessung
  • Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten
  • Injektionen: intramuskulär (i. m.) und subkutuan (s. c.), z. B. Insulinspritzen bei Diabetikern oder Thrombosespritzen nach einer Operation
  • Wundversorgung und Verbandswechsel
  • Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen
  • Stützende und stabilisierende Verbände anlegen (Kompressionsverbände)
  • Dekubitusbehandlung
  • Portversorgung
  • Absaugen der oberen Luftwege durch Mund und Nase
  • Inhalation
  • Stomaversorgung, Versorgung von suprapubischen Kathetern und PEG
  • Katheterwechsel, Blasenspülung
  • ......

Unsere Soziale und Pflegefachliche Beratung umfasst zum Beispiel:

  • Beratung zu Leistungen der Pflegeversicherung gemäß SGB XI, der Krankenversicherung gemäß SGB V und der Sozialhilfe gemäß SGB XII – zum Beispiel zu Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsarten
  • Beratung zu Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige (Ersatzpflege gem. § 39 SGB XI; zusätzliche Betreuungsleistungen gem. § 45 a / b SGB XI)
  • Unterstützung bei Anträgen auf Bewilligung eines Pflegegrades oder auf Kostenübernahme zum Beispiel durch einen Sozialhilfeträger
  • Beratung zu Anträgen auf Befreiung von Zuzahlungspflichten
  • Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs inklusive einer individuellen Risikoeinschätzung und Beratung während des Erstbesuchs und in regelmäßig wiederkehrenden Abständen (mind. 2 x jährlich)
  • Spezielle Anleitung und Schulung von pflegenden Angehörigen (§ 45 SGB XI)
  • Achtsamkeitstraining 
  • Beratung, Beantragung und Vermittlung von Pflege- und Verbrauchshilfsmitteln – zum Beispiel Pflegebetten, Gehhilfen, Rollstühlen, sowie Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe für den Gebrauch der Pflegeperson
  • Vorbereitung und Teilnahme an Besuchen des Medizinischen Dienstes der Kranken- und Pflegekassen (MDK)

Sicherheit. 24 Stunden am Tag.

Für die Hilfestellung rund um die Uhr vertrauen wir dem Vitakt-Hausnotrufsystem. Es zeichnet sich durch höchste Qualitätsstandards aus, wird in Deutschland gefertigt und ist auf dem neuesten Stand der Technik. Ob mit oder ohne Festnetzanschluss, ob analog oder VoIP - wir haben für jeden unserer Kunden ein passendes Hausnotrufsystem! So ist rund um die Uhr jemand da, der bei Bedarf nach Ihnen schauen kann. Hausnotrufbereitschaft beinhaltet die Schlüsselaufbewahrung und die Bereitstellung des Personals. Wir beraten Sie gern über die Möglichkeiten die Vitakt bietet.

Wie andere uns sehen

Der Pflegelotse, ein unabhängiges und kostenloses Informationsportal des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), bestätigt uns eine überdurchschnittliche Qualität. Ein Klick auf das Foto öffnet den vollständigen Bericht als PDF-Datei.

Wer wir sind.

Nach langjähriger Arbeitserfahrung auf der Intensivstation eines Unnaer Krankenhauses habe ich mich im Jahr 2009 entschlossen, das Pflegeteam Unna von meinem Vorgänger Thomas Müller zum Januaur 2010 zu übernehmen.
Von Anfang an lag das Hauptaugenmerk auf der Sicherung einer qualitativ hohen Dienstleistung und eine ständig weiter zu entwickelnden Fachkompetenz.

Wir beschäftigen heute in der Regel langjährige Mirarbeiter. Ob Pflegekräfte, Palliativ Care Fachkräfte oder Praxisanleiter, alle unsere Mitarbeiter stellen an sich selbst den Anspruch ein hoch qualifiziertes Team zu bilden.

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit unserer Ausbildungsverpflichtung nachzukommen. Seit 2010 sind wir Mitglied im Verband LFK.Weiterhin sind wir zertifizierter Ausbildungsbetrieb und bilden jedes Jahr Pflegefachkräfte aus.

Jens Heidmann

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